EU gibt Startschuss für die elektronische Antrags- und Bewilligungskommunikation
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Im Amtsblatt (EU) Nr. 291 vom 15.11.2017 ist die am 05.12.2017 in Kraft tretende Verordnung (EU) Nr. 2017/2089 veröffentlicht worden.
Damit werden die technischen Modalitäten für die Entwicklung, Wartung und Nutzung elektronischer Systeme für den Austausch von Informationen und für die Speicherung dieser Informationen gemäß dem Unionszollkodex festgelegt.

Ab 2020 sollen alle Anträge und Bewilligungen sowie alle sonstige Kommunikation ausschließlich elektronisch über ein neues EU-Portal zwischen Wirtschaftsbeteiligten und Behörden, aber auch zwischen den Behörden, gestellt und bearbeitet werden. Das EU-Portal wird durch nationale Portale ergänzt. Hierzu laufen in Deutschland bereits verschiedene Projekte, zumeist unter der Bezeichnung „eGovernment“. Künftig werden Unternehmen über dieses Portal registriert und erhalten eine elektronische Signatur, mit der alle Anträge und Schreiben rechtsverbindlich signiert werden müssen.