EU – Japan – Freihandelsverhandlungen (JEFTA) abgeschlossen
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Die Europäische Union und Japan haben die Verhandlungen zum Abschluss eines umfassenden Freihandelsabkommens (JEFTA) beendet. Der ausgehandelte Abkommenstext wird nun vom juristischen Dienst in der EU-Kommission geprüft und dann in die Amtssprachen der EU-Mitgliedstaaten übersetzt. Danach erfolgt die Ratifizierung durch das EU-Parlament unter Beteiligung der Mitgliedstaaten. Das Abkommen, mit dem alle Zölle und mengenmäßigen Beschränkungen sofort und für einige – sensible, vor allem landwirtschaftliche – Produkte stufenweise abgeschafft werden sollen, wird nach den Plänen der EU-Kommission in etwa einem Jahr, spätestens jedoch zum Ende der jetzigen EU-Parlaments-Legislaturperiode im Mai 2019, in Kraft treten.

Wir werden über die weitere Entwicklung im Rechtsetzungsverfahren informieren.

Freihandelsrecht, auch bekannt unter Warenursprungs- und Präferenzrecht, ist ein umfassendes Teilrechtsgebiet des Zollrechts. Kenntnisse in diesem Rechtsbereich sind für die rechtskonforme Anwendung von Freihandelsabkommen und damit für die Nutzung der zollfreien Im- und Exportmöglichkeiten unabdingbar. Wir schulen Sie in diesem wichtigen Rechtsbereich im Rahmen unserer Zollfachwirt/in (brav)®-Berufsqualifikation oder in unseren Spezialseminaren „Grundlagen des Warenursprungs- und Präferenzrechts“ (Level 2 des EU-Kompetenzrahmens für Zollfortbildung) vom 14. bis 16. Mai 2018 oder im Expertenseminar „Warenursprung und Präferenzen für Spezialisten“ (Level 3 des EU-Kompetenzrahmens für Zollfortbildung) vom 04. bis 05. Juni 2018.
Details finden Sie in unserer Seminarübersicht.