Warenursprung und Präferenzen: Warenverkehr mit Ghana

Mit Beschluss Nr. 1/2020 des WPA-Ausschusses wurde ein Protokoll Nr. 1 zum Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen Ghana und der Europäischen Gemeinschaft veröffentlicht. Der Beschluss ist bereits am 20. August 2020 in Kraft getreten.

Somit gilt nun eine beiderseitige Präferenzgewährung beim Import von präferenziellen Ursprungswaren in eine der Vertragsparteien. Inhaltlich stellen der Beschluss und die darin festgelegten Regeln zur Ursprungsermittlung ein klassisches Ursprungsprotokoll dar. 

Für den Warenverkehr mit Ghana wird das Verfahren des Ermächtigten Ausführers angewendet. Dabei wird als Präferenznachweis beim Export aus der EU eine Ursprungserklärung vorgeschrieben. Bei Ursprungswaren aus Ghana können sowohl die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 als auch die Ursprungserklärung als Präferenznachweis genutzt werden.Der Beschluss steht hier zum Download für Sie bereit.

Quelle: Generalzolldirektion (www.zoll.de) und
EUR-Lex (www.eur-lex.europa.eu)Seminartipp – Warenursprung und Präferenzen      

⇒ Grundlagen des Warenursprungs- und Präferenzrecht
15. bis 17. März 2021   
Weitere Informationen finden Sie hier

⇒ Warenursprung und Präferenzen für Spezialisten   
05. bis 06. Juli 2021 in Bremen   
Weitere Informationen finden Sie hier

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