Month: September 2017

CETA startet ab morgen

Der Handelsteil des Abkommens ist ab dem 21. September 2017 vorläufig anwendbar.

Im Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 238/9 vom 16. September 2017 wurde die Mitteilung über die vorläufige Anwendung des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens (CETA) zwischen Kanada einerseits und der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten andererseits veröffentlicht.

Ab morgen können Waren nach Kanada zumeist zollfrei exportiert bzw. aus Kanada in die EU zollfrei importiert werden, sofern eine Ursprungserklärung auf Handelspapieren ausgestellt wurde. Hierfür ist im Grundsatz immer eine Registrierung als REX bei den deutschen Zollbehörden Voraussetzung.

 

 

 

 

Dritter Durchgang der Zollfachwirte (bav)® gestartet

Wir freuen uns, dass am Montag dieser Woche unser mittlerweile dritter Durchgang des „Zollfachwirt (bav)®“ mit 20 Teilnehmern (ausgebucht) starten konnte.

Nach den Grundlagen, die im Modul 1 vermittelt werden, bauen die beiden weiteren Module im Bereich Import und Export auf dem ersten Modul systematisch auf.

Bis zur Abschlussprüfung am 17.11. haben die Teilnehmer noch genügend Zeit sich mit den Lehrbriefen und den neuen freiwilligen Übungsabenden entsprechend vorzubereiten.

Wir drücken allen die Daumen und freuen uns, wenn wir am Ende 20 neue Zollfachwirte ausbilden durften!

Wer auch überlegt am nächsten Zollfachwirten teilzunehmen, der muss schnell sein. (Start 19.02.2018) Wir haben nur noch zwei Restplätze zu vergeben.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Internetseite: https://bavgmbh.javis.de/onlineregistration/96

Sprechen Sie mich auch gerne dazu an!

Sarah Meyer (geb. Schwittek)

bav- Bremer Außenwirtschafts-
und Verkehrsseminare GmbH

sarah.meyer@bav-seminar.net
0421- 44 69 46
www.bav-seminar.net

 

Abfrage der Steuer-ID bei (Neu-)Bewertungen ausgesetzt

Nach anhaltender Kritik aus der Wirtschaft hat die Zollverwaltung die Abfrage der Steuer-ID im Rahmen der Neubewertung oder bei Neuanträgen zur Erteilung zollrechtlicher Bewilligungen vorerst ausgesetzt. Einige Wirtschaftsverbände hatten die Aussetzung der Abfrage gefordert, bis die Frage der Zulässigkeit vom EuGH geklärt wird. Dort liegt der Fall zur Entscheidung vor.

Auf seiner Internetseite hat der Zoll die entsprechend aktualisierten Fragenkataloge veröffentlicht

Zu den Hinweisen und aktuellen Fragenkatalogen zur Neubewertung:
Mitwirkungspflichten und Fragenkataloge

Aktualisierter Fragenkatalog zur Selbstbewertung für den Antrag auf Erteilung einer AEO-Bewilligung
(Quelle: www.zoll.de )

Zoll führt Kennzeichnung der Ansässigkeit im Zollgebiet ein

In den EORI-Stammdaten wird bei Personen mit Hauptniederlassung in einem Drittland in den Stammdaten künftig vermerkt, ob diese im Zollgebiet der Union ansässig sind oder nicht. Dies soll insbesondere die Prüfung, ob eine Person als Anmelder auftreten darf, erleichtern.

Wann gilt eine Person mit Hauptniederlassung im Drittland als im Zollgebiet ansässige Person?
Dann, wenn sie über eine ständige Niederlassung im Zollgebiet der Union verfügt. Die Niederlassung muss jedoch über die erforderlichen Personal- und Sachmittel dauerhaft verfügen und die zollrelevanten Vorgänge vollständig oder teilweise abwickeln.

Drittländische Unternehmen, die über eine ständige Niederlassung im Zollgebiet der Union verfügen, sollen bis zum 1. November 2017 beim ständigen Hauptzollamt das Vorliegen der o.g. Voraussetzungen zu erklären und eine Aufnahme dieser Information in die EORI-Stammdaten beantragen.
Hierfür ist neben der EORI-Nummer auch eine ggf. vergebene Niederlassungsnummer der Ansässigkeit begründenden Niederlassung mitzuteilen.